Abellio unterzeichnet Verkehrsvertrag Saale-Thüringen-Südharz

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Großheringen, 13. März 2013. In Anwesenheit von Thomas Webel, Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalt und Christian Carius, Verkehrsminister des Freistaates Thüringen, unterzeichneten heute Bernard Kemper und Ronald Lünser in ihrer Funktion als Geschäftsführer der Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH den Verkehrsvertrag für das Eisenbahnnetz Saale-Thüringen-Südharz.

Auftraggeber sind neben Sachsen-Anhalt und Thüringen der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) der Nordhessische Verkehrsverbund und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachen. Vertragsgegenstand ist ein Netz elektrischer Linien im Raum Halle/Leipzig, Sangerhausen, Nordhausen, Kassel, Naumburg, Weimar, Jena, Saalfeld, Erfurt und Eisenach. Der Vertrag beginnt im Dezember 2015 und endet im Dezember 2030.

Thomas Webel, Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalt, begrüßte die Auftragserteilung: „Gemeinsam haben alle beteiligten Aufgabenträger die Weichen gestellt für die Eisenbahn zwischen Saale, Thüringen und Südharz. Es kommen spurtstarke, moderne Fahrzeuge zum Einsatz, die dem Fahrgast Komfort bieten und uns als Aufgabenträgern Spielraum für neue Angebote im Fahrplan eröffnen. Für Sachsen-Anhalt verbessert sich mit dem neuen Vertrag die Verbindung von Halle nach Erfurt, wo schnelle Direktverbindungen eingerichtet werden. Und natürlich war uns wichtig, dass alle Züge im Netz mit Kundenbetreuern besetzt werden, die für die Fahrgäste da sind.“

Christian Carius, Verkehrsminister des Freistaates Thüringen hob hervor: „Mit dieser Vergabe der Leistungen des Schienenpersonennahverkehrs sorgen auch weiterhin Regionallinien und neue Expresslinien für ein attraktives Angebot in der Fläche. Ab Dezember 2015 werden neue, moderne Fahrzeuge verkehren, die über großräumige Niederflurbereiche verfügen und Barrierefreiheit bedeuten. Für verbesserten Mobilfunkempfang im Zug sorgen Repeater. Und die Videoüberwachung erhöht die Sicherheit der Fahrgäste.“

Bernard M. Kemper, Geschäftsführer der Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH: „Wir freuen uns über das Vertrauen, dass insbesondere die Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen unserem Unternehmen mit der Beauftragung entgegenbringen. Ich bin zuversichtlich, dass das Abellio-Team gemeinsam mit allen anderen Verantwortlichen bis zur Betriebsaufnahme im Dezember 2015 alle Voraussetzungen für eine stabile, pünktliche, sichere und kundenorientierte Verkehrsdienstleistung schaffen und als zuverlässiger Partner unserer Auftraggeber das STS-Netz betreiben wird.“

Mit Betriebsaufnahme startet ein verbessertes Betriebskonzept mit schnellen Direktverbindungen von Leipzig nach Erfurt und Jena sowie von Halle nach Erfurt. Bestehende Linien wie Halle – Nordhausen – Kassel und Halle – Erfurt – Eisenach bleiben erhalten. Das Gesamtkonzept wird integriert in das Konzept des Fernverkehrsprojekts Berlin – Halle/Leipzig – Erfurt – Nürnberg – München und schafft für die Fahrgäste kurze Reisezeiten mit attraktiven Anschlüssen.

Zum Einsatz kommen neue spurtstarke und komfortable Fahrzeuge mit barrierefreiem Zugang. Besondere Ausstattungsmerkmale sind bequeme Sitze, Steckdosen an den Plätzen und Mobilfunkrepeater, die für stabile Telefonverbindungen im Zug sorgen.

Fahrkartenkauf im Zug wird wieder möglich durch Fahrkartenautomaten in allen Fahrzeugen. Außerdem wird es ein hohes Maß an Service und Kundenbetreuung durch Servicepersonale auf jedem Zug geben.

Der Auftragsvergabe vorausgegangen war ein europaweites Vergabeverfahren das im November 2011 startete. Federführend war die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) im Auftrag des Landes Sachsen-Anhalt. Den Zuschlag erhielt im Oktober 2012 das Unternehmen Abellio.

Rückfragen bitte an:

Matthias Neumann
Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH
Leiter Marketing und Kommunikation/Pressesprecher
Magdeburger Straße 51
06112 Halle (Saale)
Telefon: 0345 132 576-16
Mobil: 0173 689 8653
E-Mail: m [dot] neumann [at] abellio [dot] de