Interessante Orte

Staatspark Karlsaue

zurück zur Übersicht

Ursprünglich wurde das Gebiet der heutigen Karlsaue noch im Rahmen eines Binnendeltas zu beiden Seiten von der Fulda umflossen. Der westliche Flussarm hieß Kleine Fulda. Mit der weiteren Entwicklung bzw. Gestaltung der Parkanlagen wurde dieser Arm teilweise zugeschüttet und im ehemaligen Flussbett der Kleinen Fulda der oben erwähnte Küchengraben angelegt. Das nördliche Ende des Arms ist nach wie vor – kanalisiert – als Bachunterlauf der Drusel erhalten und heißt weiterhin Kleine Fulda. Bereits ab 1568 ließ Landgraf Wilhelm IV. nur auf der Spitze der sumpfigen Flussinsel zwischen den eben erwähnten Fulda-Armen im Bereich der heutigen Orangerie und Hessenkampfbahn einen Renaissancegarten anlegen, was im Vergleich zur heutigen Karlsaue deutlich kleineren Abmessungen entspricht. Landgraf Moritz erweiterte den Park, der fortan Moritzaue genannt wurde.

Blick auf den Küchengraben