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Halloren- und Salinemuseum

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Hauptanliegen des Museums ist die Darstellung der Arbeitsweise zur Gewinnung des Salzes, das bei der Gründung und der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt eine bestimmende Rolle gespielt hat. Das mehrfach jährlich stattfindende Schausieden im Siedehaus, bei dem Technik und Arbeitsweise der Salzgewinnung aus dem 19. Jahrhundert vorgestellt werden, von der Förderung der Sole bis zum Abpacken des Siedesalzes, ist eine zentrale Attraktion des Museums. Die Jahresproduktion an Siedesalz beträgt annähernd 100 Tonnen. Das Salz wird an die Museumsbesucher verkauft und an den Einzelhandel sowie an Bäcker und Fleischer in der Stadt geliefert.

Zudem wird im Museum der Silber­schatz der Halloren, bestehend aus künstlerisch wertvollen Bechern und Pokalen, zu besonderen Anlässen gezeigt. Der älteste stammt aus dem Jahr 1671. Becher und Pokale waren Geschenke der jeweiligen Landesherren und von wohlhabenden Bürgern der Stadt für die Verdienste der Brüderschaft der Halloren. Daneben erhält der Besucher einen Einblick in das Brauchtum der Brüderschaft, ihre historischen Privilegien und Aufgaben. Im Salzgarten auf dem Museumsgelände können Pflanzen besichtigt werden, die sich auf stark salzhaltige Böden spezialisiert haben, sogenannte Halophyten.

© User:Iqmanuelnavarro, CC BY-SA 2.5, wikipedia.org
Das Halloren- und Salinemuseum in Halle