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Aus dem Wochenbett direkt zum Taufstein – Luthers Geburtshaus in Eisleben

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Im Mittelalter gehörte die Taufe zum Leben dazu wie die Geburt. Vermutlich war es so, dass der Vater von Martin Luther, Hans Luder, am 11. November 1483 die Straße hoch zur St. Petri Kirche lief und den Priester rausklopfte, um ihm mitzuteilen, dass sein Sohn jetzt da sei und getauft werden müsse. So wurde der Junge auf den Namen Martin entsprechend dem Tagesheiligen des 11. Novembers getauft.

Etliche Wochen nach seiner Geburt zogen die Eltern in das nahe gelegene Mansfeld, wo Martin Luther seine Kindheit verbrachte. Luther selbst änderte später seinen Nachnamen von Luder auf Luther.

Heute ist das Geburtshaus ein Magnet für Besucher. Der Hof und das Haus mit den Steinsäulen vermitteln eine mittelalterliche Atmosphäre und im Besucherzentrum gegenüber bieten Ausstellungen einen Einblick in die Zeit des Reformation.

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Geburtshaus Martin Luthers im Zentrum von Lutherstadt Eisleben