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CEO Stephan Krenz diskutiert mit Cem Özdemir MdB über Baustellen und Ticketvertrieb

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Cem Özdemir (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) hat sich im Gespräch mit Abellio-CEO Stephan Krenz über die aktuellen Herausforderungen angesichts der zahlreichen Baustellen in der Schieneninfrastruktur sowie zu den strukturellen Ungleichgewichten beim Vertrieb von Fahrkarten ausgetauscht.

Mit Blick auf den Optimierungsbedarf beim Baustellenmanagement unterstrich der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages Cem Özdemir die Notwendigkeit einer regen Bautätigkeit, um die Leistungsfähigkeit der Schieneninfrastruktur zu erhalten und diese weiter zu verbessern. Angesichts der Rekordinvestitionen in die Schiene verwies Özdemir, der seinen Wahlkreis in Stuttgart und somit im von Abellio zu betreibenden Netz Neckartal hat, auf den derzeitigen Investitionshochlauf. Gleichzeitig war man sich im Gespräch einig, dass das Baustellenmanagement optimierungswürdig ist. Der Baden-Württemberger begrüßte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Aktivitäten des ‚Runden Tisches Baustellenmanagement‘ und kündigte an, das Thema Baustellenmanagement auch im Bundestagsverkehrsausschuss weiter voranzutreiben.

Im zweiten Teil des Gespräches im Deutschen Bundestag, an dem auch Abellio-Beirat Prof. Dr. Ronald Pörner teilnahm, stand das Thema Fahrkartenverkauf im Fokus. Özdemir, der für ein deutschlandweit gültiges Mobilitätsticket wirbt, betonte, dass bestehende Wettbewerbshemmnisse beim Fahrkartenverkauf abgebaut werden müssten. Krenz und Özdemir waren sich dabei einig, dass die bestehenden Nachteile im Bereich Vertrieb dem System Schiene insgesamt schaden. Ziel müsse es sein, im Interesse der Fahrgäste, rasch geeignete Lösungen zu finden. Der Fahrkartenverkauf müsse deutlich kundenfreundlicher ausgestaltet werden, als dies derzeit der Fall ist.

Dem Mobilisierungsteam des Stuttgarter Netzes wünschte Özdemir alles Gute für die Betriebsaufnahme im Juni 2019.

Cem Özdemir, Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages, mit Abellio-CEO Stephan Krenz (l.).