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Abellio nimmt mit Unverständnis Klageankündigung der DB gegen Neckartal-Vergabe zur Kenntnis

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Abellio-CEO Stephan Krenz: „Verlierer in weiterer Klagerunde sind das Land und die Steuerzahler, da für die Übergangszeiten teure Tarife an die DB zu zahlen sind!“ 

Berlin / Stuttgart, 1. März 2016

Mit großem Unverständnis hat Abellio die Entscheidung der DB Regio zur Kenntnis genommen, gegen die eindeutige Entscheidung der Vergabekammer Baden-Württemberg vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe sofortige Beschwerde einzulegen. Die Vergabekammer hatte am 18. Februar 2016 die Entscheidung der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW), der Abellio Rail Südwest GmbH den Zuschlag für das Los 1 Neckartal des Stuttgarter Netzes zu erteilen, bestätigt und den Nachprüfungsantrag umfassend abgelehnt.

Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Abellio GmbH: „Wir hatten die Deutsche Bahn nach der eindeutigen Entscheidung dazu aufgerufen, von einer gerichtlichen Überprüfung abzusehen, damit nach der dreimonatigen Verzögerung nun endlich die Vorbereitungen zur Betriebsaufnahme beginnen können. Zum fairen Wettbewerb auf der Schiene, der immer wieder von der DB proklamiert wird, gehört auch, klare Niederlagen zu akzeptieren. Offenbar hat hier ein Umdenken stattgefunden, denn durch jede zeitliche Verzögerung verdient am Ende die DB. Verlierer sind das Land und die Steuerzahler, da für die Übergangszeiten teure Tarife zu bezahlen sind und vor allem der Fahrgast, der später in den Genuss von Komfort, Qualität und Pünktlichkeit bei Abellio kommt. Unser Unternehmen ist in NRW gerade im Rahmen einer Kundenzufriedenheits-Umfrage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) mit der Schulnote ‚sehr gut‘ durchs Ziel gegangen. Am Ende der Zufriedenheitsskala rangiert die DB.“