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Schloss Bruchsal

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Schloss Bruchsal ist für sein eindrucksvolles Treppenhaus von Balthasar Neumann berühmt. Die ehemalige Residenz der Fürstbischöfe von Speyer hat aber noch mehr zu bieten: ein festliches barockes Ambiente – im Innern des Schlosses ebenso wie in seiner Umgebung.

Bischöfe als Bauherren

Die Fürstbischöfe von Speyer waren nicht nur geistliche Oberhäupter, sondern auch Landesherren. Vier von ihnen haben Schloss Bruchsal im 18. Jahrhundert gebaut, bewohnt und für 80 Jahre zum Zentrum ihrer Herrschaft gemacht. Repräsentativ mussten Schloss und Garten sein – darin standen die geistlichen den weltlichen Fürsten in nichts nach. Die Wand- und Deckengemälde weisen an vielen Stellen auf christliche Inhalte hin.

Berühmt: Schönborn und Neumann

Ein Mitglied der Familie Schönborn wählte Bruchsal als Ort für seine neue Residenz: Damian Hugo von Schönborn, Fürstbischof von Speyer. Der bedeutende Barockbaumeister Balthasar Neumann war einer der Architekten, die das Schloss prägten. Schönborns Nachfolger Franz Christoph von Hutten ließ das Innere in den 1750er-Jahren im Stil des Rokoko ausstatten. Die kunstvollen Malereien und Stuckaturen schufen auch Künstler, die zuvor wie Neumann an der berühmten Würzburger Residenz gearbeitet hatten.

Unsere Fahrtempfehlung: Mit den Linien RE 17b oder RB 17c bis Bruchsal Bahnhof, dann weiter mit der S-Bahn S 32 Richtung Menzingen oder S 31 Richtung Odenheim bis Haltestelle Schlossgarten.

© Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Achim Mende